Samstag, 11. Mai 2019

Wettbewerbsvorteil: Schweden hat eine eigene Währung

Zu dieser Schlussfolgerung kommt dieser Tage Björn Wahlroos. Einer Meldung des finnischen Hufvudstadsbladet folgend bezeichnete er Finnlands Beitritt zum Euro als einen Fehler. Er sagte weiterhin:

"Vi sitter fast i en tysk valuta med en finsk arbetsmarknad"  
"Wir sitzen fest mit einer deutschen Währung in einem finnischen Arbeitsmarkt"  

wie die Zeitung weiter schreibt. Im Ergebnis dessen verzeichnet die finnische Wirtschaft seit rund zehn Jahren ein Null Wachstum während Schwedens Bruttosozialprodukt konstant wuchs. Ursache dessen die Möglichkeit der schwedischen Reichsbank flexibel im Interesse der schwedischen Wirtschaft reagieren zu können. Genau das kann die finnische Nationalbank schon lange nicht mehr. Sie ist immer nur der verlängerte Arm der Europäischen Zentralbank. In Zahlen ausgedrückt stellt sich dies so dar:
  • Vor zehn Jahren lag der Wechselkurs der SEK zum EUR am 13.05.2009 bei 1: 10,73.
  • Am 10.08.2012 erreichte er die Marke 1: 8,81.
  • Am 10.05.2019 lag er bei 1:10,79 und damit in etwa auf dem Wert vor zehn Jahren.
Dazwischen lag die Griechenland- wie diverse andere Krisen. Auf all diese konnte die schwedische Wirtschaft auf Grund einer eigenständigen Währung ganz ganz anders reagieren als die an den Euro gebundene finnische Wirtschaft. Dabei spielt es absolut keine Rolle, wie gross bzw. klein die jeweilige Unternehmung ist. 

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