Donnerstag, 2. Mai 2019

200.000 Deutsche wandern jährlich aus


Das schreibt zumindest das Manager Magazin im August 2018. Eine recht beachtliche Zahl! Das schwedische statistische Zentralbüro SCB vermeldet, dass im Jahr 2018 51.140 Deutsche in Schweden gemeldet waren. Das schwedische Fernsehen berichtete am 29.04.2019 dass allein in Småland rund 3.000 Häuser Deutschen gehören. Dies ganz nüchterne schnöde Zahlen mit doch beachtlichem "Sprengstoff".

Das Manager Magazin schreibt in gleichem Artikel, dass es momentan in Deutschland nur noch
15 Millionen Menschen real wirklich Steuern zahlen. Alle anderen Steuerzahler zahlen nichts anderes als Steuern von Steuern, die andere für sie erwirtschafteten. So bspw. Politiker wie Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst, alles in allem momentan rund 12 Millionen Staatsbedienstete. Im Zuge dessen hat die eingangs genannte Zahl von 200.000 deutschen Auswanderern eine um so höhere Brisanz. Und wie immer im Leben gilt auch hier:

Was des Einen sin Uhl, ist dem Anderen sin Nachtigall!

Der nach wie vor vorhandene Zustrom qualifizierter Arbeitskraft aus deutschen Landen nach Schweden stärkt natürlich das hiesige Gemeinwesen. Auch hindert ja Deutschland nun wirklich niemand daran, etwas an dieser Situation zu ändern. Allerdings gilt auch hier in Schweden:

Klotzen, nicht kleckern und vor allem nicht meckern!

Wer hierher nach Schweden geht, der sollte ganz konkrete Vorstellungen von seinem zukünftigen Leben hier haben. Vor allem davon, wie er hier seinen Lebensunterhalt verdient. Dabei kann kameradschaftliche Hilfe unter Landsleuten nicht das Verkehrteste sein. Auch ist es ganz zweckmässig, sich schnell in das hiesige Gemeinwesen zu integrieren. Dazu gehört neben dem Erlernen der Sprache die Akzeptanz, dass Schweden eben doch etwas anders ist.

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